Workshop Interface Design

Interfacedesign im mobilen Zeitalter

Jedes Interface ist die Einladung zur Kommunikation und Interaktion mit dem Benutzer. Oft entscheidet die Qualität eines Interfaces über die Nutzung einer Anwendung oder den Abschluss eines Kaufprozesses. Die stetig zunehmende Nutzung von Smartphones und die Vielzahl von verschiedenen Endgeräten stellt Gestalter von digitalen Anwendungen vor viele neue konzeptionelle und gestalterische Herausforderungen.

Wie muss das Screen-Design sich auf verschiedenen Geräten im Layout verändern? Wie können Text-Botschaften und Animationen den User führen? Welche Schriftgrößen wählt man, damit Texte überall gut lesbar sind? Wie funktioniert eigentlich responsive Design?

Interface Design zu entwickeln, dass über verschiedenen Endgeräte gut aussieht, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Ein gutes Ergebnis braucht eine sorgfältige Planung, ein flexibles Designkonzept und Durchhaltevermögen. Nach dem Layout wartet noch einiges an Optimierungsarbeit. Zum Glück hat man inzwischen viele Möglichkeiten, Design und Konzept frühzeitig zu testen. Ob die getroffenen Designentscheidungen sinnvoll sind, kann ich mit Prototypen auf echten Geräten oder im Browser testen. 

Das Seminar soll Interface-Gestalter unterstützen, die Qualität ihres Designs zu verbessern und ihre Fähigkeiten zur Gestaltung von Benutzeroberflächen zu optimieren. Im Workshop schauen wir uns anhand vieler Praxisbeispiele Problemstellungen und Strategien an, um Interfaces zu entwicklen, die über verschiedene digitale Endgeräte eine gute Usability und eine hohe Designqualität aufweisen.

Design für verschiedenste Bildschirme zu gestalten erfordert ein stetiges Gestalten und ausprobieren.

Ohne ein gut durchdachtes Konzept ist der Weg zu einem digitalen Produkt sehr langwierig. Zeicherisch kann man Probleme oft viel schneller lösen.

Prototypisches Arbeiten hat in den letzten Jahren deshalb extrem an Bedeutung zugenommen.

Welche Themen werden behandelt?

• Gestaltung im mobilen Zeitalter im Überblick

• Responsive Design vs. native Apps. Wann ist welches Format sinnvoll?

• Mobile Endgeräte: Kleiner Screen und hohe Auflösung

• Responsive Webdesign Definition und Funktionsweise

• Mediaqueries, Breakpoints, flexible Bilder, anpassungfähiges Grid

• Workflow im RD, verschiedene Modelle

• Typografie, Kontrast, Abstände, Farben - Ästhetische Tipps und Tricks für das Gestalten von Benutzeroberflächen

• Wireframing: Der konzeptionelle Ansatz zur Interfaceentwicklung

• Schwierig darzustellende Inhalte für kleine Bildschirmgrößen

• Webtypografie Webfonts und Typetools

• Programme für den responsiven Workflow (Sketch, Macaw, InvisionApp, Hype )

• Icons als Font für mobiles Design

• Mit welchen Tools kann ich im Web animieren?

• 10 Punkte, auf die man bei einem Webprojekt achten sollte

Wie läuft der Workshop ab?

Best Cases, Praxistipps und eigene Aufgaben

Der Workshop Interface Design im mobilen Zeitalter läuft über zwei Tage. Anhand von Vortrag, Praxisbeispielen und Best Cases wird gezeigt, wo konzeptionelle und gestalterische Schwierigkeiten bestehen und wie diese gelöst werden können. Im Praxisteil wird anhand einer Team-Aufgabe ein Interface konzipiert und zeichnerisch visualisiert. Dieses Vorgehen basiert auf dem Prinzip des „Early Prototyping”. Das prototypische Vorgehen macht Spaß, ist schnell, und hilft, in einer frühen Konzeptphase Aufgaben im Team zu lösen. Nach der praktischen Aufgabe schließt sich eine Feedback-Runde an, in der die entworfenen Benutzeroberflächen besprochen werden.

ADC Workshop Interface Design

Mit Bleistift und Papier sieht man frühzeitig wo ein gestalterisches oder konzeptionelles Problem besteht.

Workshop an der Mimar Sinan Universität in Istanbul

Hier kam eine experimentelle Variante der Handzeichnung zur Anwendung: Klebelayout Interface & Prototyping

Bei den Klebelayout Interfaces kamen überraschend kreative Ergebnisse heraus.

Mit Invisonapp wurde daraus ein interaktiver Prototyp gebaut.

Die interaktive Präsentation mit Beamer zeigt am Ende einen funktionierenden Prototypen.

Der Workshop war eine spannende, multikulturelle Erfahrung.

Welches Tool für welchen Zweck?

Die Frage nach der richtigen Software ist ein Dauerbrenner, auf die es jedes Jahr eine neue Antwort gibt. Das Angebot und deren Leistungsfähigkeit verändern sich sehr schnell. Der Workshop erklärt nicht jede Software aber zeigt Tendenzen auf, welche Tools in der Kombination sinnvoll und relevant sind. Außerdem gibt es einen Überblick darüber, was die einzelnen Programme leisten können und wo ihre Grenzen sind.

VORKENNTNISSE

Der Praxisworkshop richtet sich vor allem an Gestalter, die Erfahrung mit Layout und der Erstellung von Printmedien haben und ihre Fähigkeiten im Interfacedesign optimieren wollen. Die Teilnehmer sollten Erfahrungen mit InDesign, Sketch, Photoshop oder einem anderen Layout-Programmen haben. 

Das Workshop-Programm ist für zwei Trage konzipiert und kann als Inhouse Seminar durchgeführt werden. Die Inhalte können nach Absprache individuell angepasst werden.

Interesse bekommen? Dann den Button klicken oder eine Email an workshop@yenz.com senden.

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